Wo Naturwissenschaften Schwerpunkte sind

 SZ vom 22.01.2007

Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Reichhart


Neben seinem naturwissenschaftlichen Ausbildungsschwerpunkt hat das Homburger Saarpfalz-Gymnasium eine Reihe weiterer Angebote, die ihm ein interessantes schulisches Profil verleihen. Künftige Schüler und deren Eltern ließen sich beim Info-Tag ausführlich über die Möglichkeiten der Schule unterrichten.

Interessierte Viertklässler durften beim
Tag der offenen Tür im Saarpfalz-
Gymnasium im Chemiesaal einfache
Versuche durchführen.
Foto: Bernhard Reichhart

Der Tag der offenen Tür am Saarpfalz-Gymnasium in Homburg stieß am vergangenen Samstag auf großes Interesse. Eingeladen waren Eltern und Kinder der vierten Klassen der Grundschulen, für die zum kommenden Schuljahr die Entscheidung über den Besuch einer weiterführenden Schule ansteht. Sie nutzten die Gelegenheit, sich über die Schule, die Nachmittagsbetreuung und die Elternarbeit zu informieren sowie die vielfältigen Angebote des derzeit 880 Schülerinnen und Schüler zählenden Gymnasiums kennen zu lernen. Im Rahmen der Informationsveranstaltung in der Aula stellten Schulleiter Jürgen Helwig und die Abteilungsleiterin Didaktik, Doris Jacobs, das Schulprofil eingehend vor.

Als Schwerpunkte der Arbeit am Saarpfalz-Gymnasium stellten sie den ausgeprägten mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich mit den regelmäßigen Praktika in Physik und Chemie, das Informatikzentrum mit dem neuen Informatikzweig ab der achten Klasse und die Zusatzstunde im Fach "Informationstechnische Grundbildung" bereits in Klasse fünf heraus. Darüber hinaus besteht am Saarpfalz-Gymnasium ein vielfältiges lebendiges Sprachangebot mit Französisch als erster Fremdsprache, gefolgt von Englisch und später - je nach Wahl - auch Spanisch oder Latein. "Unser Bestreben ist es, mit einem besonderen Betreuungskonzept für die Klassen fünf und sechs den Übergang von der Grundschule ins Gymnasium gerade in Zeiten von G 8 zu erleichtern", betonte Doris Jacobs, Abteilungsleiterin Didaktik.

Als Beispiele nannte sie die Klassenleiterstunde, Schülerpatenschaften für die Jahrgangsstufen fünf und sechs durch ältere Schüler oder Mediatoren.

Interessierte Eltern hatten an diesem Tag die Möglichkeit, im Rahmen von Führungen die Schulräume zu besichtigen oder an einer Schnupperstunde teilzunehmen. Zudem standen Lehrer, Eltern- und Schülervertreter stets für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Parallel zu den Vorträgen für die Eltern konnten die Viertklässler der Veranstaltung "So könnte es sein" beiwohnen, in der Schüler Unterrichtssituationen nachstellten.

Gruppen: