Neue Zimmer für die Lehrer

Renovierte Räume am Homburger Saarpfalz-Gymnasium vorgestellt

Am Homburger Saarpfalz-Gymnasium investierte der Kreis 280000 Euro. Damit wurden zwei Lehrerzimmer, ein Computerraum, ein Besprechungszimmer und die Lehrerbibliothek renoviert und eingerichtet. Am Freitag wurden die neuen Räume vorgestellt.

Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf

Homburg. Seit dem 22. August hat das Homburger Saarpfalz-Gymnasium einen frisch renovierten Funktionsbereich für seine Lehrer. Am vergangenen Freitag stellten Schulleiter Jürgen Helwig und Landrat Clemens Lindemann die neuen Räume im Erdgeschoss des Altbaus der Schule offiziell vor.

Ich war selten so zufrieden bei einer Übergabe einer neuen Einrichtung, wie ich es heute bin.

Landrat Clemens Lindemann

Insgesamt 280000 Euro musste der Kreis investieren, um in der maroden Liegenschaft Platz für zwei Lehrerzimmer, einen Computerraum, ein Besprechungszimmer und die Lehrerbibliothek zu schaffen. Mit dieser Summe lag man deutlich über der Kostenschätzung von anfangs 160000 Euro. „Es wurden Räume mit dazu genommen, die im Zuge der Maßnahme mit renoviert wurden. Zusätzlich gab es eine Asbest-Belastung von Böden, es gab weitere Brandschutzmaßnahmen und wir mussten in einem maroden Bestand bauen“, begründete Innenarchitektin Sabine Waschbüsch, die zusammen mit Architektin Lisa Groß für die neuen Räume verantwortlich zeichnet, die finanzielle Mehrbelastung. Für das Architektenteam stand abseits der Substanzerhaltung die zukünftige Nutzbarkeit des Lehrerbereiches im Mittelpunkt. „Wir haben neben dem eigentlichen Renovieren, natürlich auf die optimale Funktion geachtet.“

Der Kreis hat die Renovierung des maroden Erdgeschosses finanziert, für Gerhard Klein, Finanzdezernent der Verwaltung, auch eine Geschichte mit Bauchschmerzen. „Bei 20 Schulen, die wir zu betreuen haben und in denen überall Sanierungsbedarf besteht, fiel uns das natürlich sehr schwer. Natürlich bestand die Notwendigkeit, hier etwas zu machen. Für uns hat das aber eigentlich keine Priorität, die liegt bei uns bei den Klassenräumen und den Einrichtungen für die Kinder. Aber hier ging es einfach nicht anders.“

Mit der abgeschlossenen Renovierung ist es mit den Arbeiten an der Schule noch nicht getan. „Als nächstes steht die Sanierung des Daches im Altbau auf dem Plan. Hier soll eine Wärmedämmung aufgebracht und die Ziegel erneuert werden“, präzisierte Steffen Reis, stellvertretender Bauamtsleiter des Kreises, die kommenden Maßnahmen.

Für Schulleiter Jürgen Helwig sollen die Räume nun eine neue Qualität in den Arbeitsmöglichkeiten des Kollegiums bringen. „Wir haben jetzt neu gestaltete Kommunikationsbereiche, eine moderne Bibliothek und einen Computerraum. Das wird auch die Effizienz in der Arbeit steigern.“ Eine Sanierungskonkurrenz zur Instandsetzung von Klassenräumen sieht der Schulleiter nicht. „Hier ging es um eine grundsätzliche Sanierung. Das sieht man schon an den neuen Brandschutztüren. Da ist die Renovierung des Lehrerzimmerbereiches so zusagen ein Abfallprodukt.“ Landrat Lindemann zeigte sich in seiner kurzen Ansprache sichtlich erfreut über die geleisteten Arbeiten. „Ich war selten so zufrieden bei einer Übergabe einer neuen Einrichtung, wie ich es heute bin.“

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