„Endlich mal ausschlafen!“
Umfrage: Worauf freuen sich die Homburger Schüler in den Osterferien?
Heute beginnen die Ferien. In den nächsten zwei Wochen können sich die Homburger Schüler von Lehrern und Hausaufgaben erholen. Wie sie ihre Osterferien verbringen, das hat unsere Zeitung nachgefragt.
Von Lisa Caroline Schuler und Inga Catharina Thomas (Merkur)
Homburg. Wie verbringen die Schülerinnen und Schüler in Homburg die Ferienzeit über Ostern? Fährt manch einer in Urlaub oder wird sogar in den Ferien gepaukt? Diese Fragen ließ sich gestern unsere Zeitung beantworten.
Großes Reisefieber herrschte kurz vor Ferienbeginn am Christian-von-Mannlich-Gymnasium. „Ich fliege zum Entspannen mit meinen Eltern nach Fuerteventura“, erzählt der 15-jährige Max Euler. Auch Gentian Murati fährt weit weg, gemeinsam mit seiner Familie besucht er seinen Großvater im Kosovo. Bei Riccardo Giagnorio werden die Ferien besonders spektakulär: „Wir fahren mit vielen Bekannten ins Pitztal. Dort treffe ich mich dann mit Freunden, die ich letztes Jahr im Urlaub schon kennen gelernt habe, zum Freestyle-Snowboard-fahren“, so der 15-Jährige. Jennifer Gab hingegen verbringt die Ferien zu Hause und will sich erst mal von der Schule erholen. „Aber ich werde auch viel tanzen, weil ich für die Garde trainieren will“, erzählt die 15-jährige Schülerin.
Cynthia Prudel vom Saarpfalz-Gymnasium will in den Osterferien an ihrem Führerschein arbeiten und viele Fahrstunden machen. „Und vielleicht mal nach Mannheim fahren zum Shoppen“, verrät die 17-Jährige. Für ihre Klassenkameradin Melanie Buchta werden die Osterferien nicht nur entspannend, denn sie fährt ins Leichtathletik-Trainingslager nach Italien. Auch Jasmin Schröder vom Saarpfalz-Gymnasium wird in den Ferien trainieren, sie übt Tanz und Gesang für das Musical-Projekt Neunkirchen: „Im August ist Premiere, bis dahin wird noch viel geübt.“
Zuhause im Saarland bleibt Frank Sucharew, der in die 10. Klasse der Erweiterten Realschule Robert Bosch geht. „Endlich mal ausschlafen“, freut sich der 16-Jährige. „Aber ich mach natürlich auch Party. Eben das, was man sonst in der Schulzeit nicht kann.“ Zum Osterfest selbst mag er es aber traditionell: „Da gehe ich vielleicht mit meinen Nichten Ostereier suchen.“ Anpacken muss dagegen Franks Klassenkamerad Dennis Dooley in den Ferien. Der 17-jährige Deutsch-Amerikaner ist vor knapp einem Monat mit seiner Mutter von den USA nach Deutschland gezogen. Jetzt muss noch das neue Haus geputzt und eingerichtet werden. „Ich will aber auch mal nach einer Fußballmannschaft googeln“, sagt Dennis. „Ich möchte gerne wieder spielen.“
Wenig Freude an den freien Tagen haben Felix Holzhauser und Hannah Neumann. Denn: Die beiden 19-Jährigen stehen kurz vorm Abitur am Gymnasium Johanneum. „Ferien gibt es also nicht wirklich für uns“, sagt Felix. Aber er hat sich schon einen Plan aufgestellt – ein Tag Lernen, ein Tag Freizeit, ein Tag Lernen und so fort. „Dann kann ich mal zum Tischtennis oder ins Fitness-Studio gehen, um vom Stress wegzukommen“, sagt er. Hannah hält das ähnlich: „Ich lerne morgens, nachmittags habe ich dann Zeit für Ballett oder zum Geigeüben.“ Dass sie nicht wie gewohnt die Ferien ganz für sich nutzen kann, macht ihr nichts aus – sie wendet den Blick Richtung Zukunft. „Gestern habe ich meine Bewerbung für ein Freiwilliges Soziales Jahr abgeschickt“, sagt Hannah. „Ich möchte Medizin studieren. Im FSJ kann ich dafür vielleicht Erfahrungen sammeln.“



