Presse


Wer wird „Saarlands Bester“? UNSER SPG?

SZ-Leser entscheiden über den Sieger in der Kategorie Vereine im Monat September

Auch für den Monat September sucht die SZ wieder „Saarlands Beste“. Heute stellen wir die drei Gruppen vor, die in der Kategorie Vereine für diesen Monat zur Wahl stehen. Abgestimmt werden kann per Telefon.

Saarbrücken. Für die Aktion „Saarlands Beste“ sucht die Saarbrücker Zeitung weiterhin Menschen und Vereine, die Besonderes leisten. Sie, liebe Leser, können weitere Kandidaten vorschlagen. Aus den Einsendungen wählt eine Jury für jede Kategorie drei Vorschläge aus. Jeden Monat werden die Kandidaten dann in jeweils einem Porträt vorgestellt. Die SZ-Leser haben bis einschließlich 23. Oktober Zeit, um per Telefon (pro Anruf aus dem Festnetz der Telekom 50 Cent) abzustimmen. Unter allen Anrufern verlost die SZ zwei VIP-Eintrittskarten zur großen „Saarlands-Beste“-Gala Anfang 2012. bera


Ein vielseitiges Lesevergnügen über Migration und Integration

Die Arbeitsgemeinschaft Geschichte des Saarpfalz-Gymnasiums stellt ihr neuestes Buch vor

Titelseite "Miteinander, nicht gegeneinander"Titelbild des preisgekrönten Buches „Miteinander,
nicht gegeneinander!“ der AG Geschichte
des Saarpfalz-Gymnasiums Homburg

„Lasst euch nicht hineintreiben in Hass und Gewalt gegen andere Menschen! Lernt, miteinander zu leben, nicht gegeneinander!“ Diese Botschaft des Auschwitz-Überlebenden Alex Deutsch inspirierte die Arbeitsgemeinschaft Geschichte des Saarpfalz-Gymnasiums zu ihrem 338-seitigen Buch „Miteinander, nicht gegeneinander!“, das kürzlich mit dem Edith-Aron-Schulpreis der Kreisstadt Homburg ausgezeichnet wurde. Es ist zugleich eine Hommage an den energischen Fürsprecher von Toleranz und Menschenwürde, der 97-jährig am 9. Februar 2011 verstorben ist. In dem reich bebilderten und mit vielen Einzeltexten gut lesbaren Buch geht um die Geschichte von Migration und Integration. Ausgewählte Beispiele über menschliches (Fehl-)Verhalten im Umgang mit Fremden sorgen in einem flüssigen und humorvollen Stil durchgängig für Nachdenklichkeit und oft auch Schmunzeln. Erwartungsgemäß ist der Ansatz historisch: Eingefangen wird die spannende Szenerie der Urzeit, der Griechen, Römer und Kelten des Altertums, des Mittelalters und der verschiedenen Phasen der Neuzeit bis hin zum gegenwärtigen Homburger Alltag im Umgang mit Italienern, Türken, Polen und Vietnamesen. Auffällig ist dabei die Vielfalt im Inhalt und in der Gestaltung. Es gibt Basistexte mit grundlegenden Informationen, aber auch eine Fülle von Vertiefungen in Form von Gedichten, Glossen und Interviews mit Prominenten. Die aussagekräftigen Fotos und herrlichen Schülerzeichnungen lockern das stattliche Buch auf und zeugen von dem enormen Fleiß der Schüler und ihres Projektlehrers Eberhard Jung. „Eine Herkules-Aufgabe zu Ehren von Alex Deutsch“, so betitelte Jung seine Einführung in das Thema. Allein die zahlreichen Interviews vermitteln schon einen guten Eindruck von dem ungeheuren Arbeitsaufwand des 12-köpfigen Redaktionsteams mit Schüler(inne)n der Klassenstufen 7 bis 12. Befragt wurden z.B. die Politiker Peter Müller, Astrid Klug, Alexander Funk, Karlheinz Schöner und Clemens Lindemann, denen man nicht nur politische Statements zur Migrations- und Integrationsdebatte, sondern auch viel Persönliches entlockte. Die spezielle Homburger Situation spiegelt sich auch wider in den Interviews mit Kontaktpolizist Thomas Clemenz, Willi Caster („Teile deine Lebensfreude!“), Birgit Rudolf, der Leiterin des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, die ihr Vorzeigeprojekt „Integration-Dialog-Akzeptanz (IDA)“ in den Mittelpunkt stellt. Gudrun Siepker äußert sich über die Japaner als „Migranten auf dem deutschen Automarkt“, der ehemalige Pfarrer von Erbach, Dr. Klaus Beckmann, über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr.


Medienkompetenz macht Schule!

LMS zeichnet Medienkonzepte saarländischer Schulen aus

Von der Website der LMS

Saarbrücken, 27. September 2011: Beim diesjährigen Medienwettbewerb der Landesmedienanstalt Saarland waren saarländische Schulen aufgefordert, ihr Medienkompetenz-Konzept einzureichen. Bei der Preisverleihung am heutigen Dienstag wurden im Beisein der teilnehmenden Schulen die besten Konzepte mit Gutscheinen für Medienkompetenz-Projekte prämiert, die die LMS im Rahmen ihres Seminarangebotes speziell für Schulen anbietet.

Den ersten Preis erhielt die Gesamtschule Mettlach-Orscholz für die Entwicklung eines Mediencurriculums, das Medien in den Unterrichtsalltag einbindet. Die Grundschule Friedrichsthal kam mit ihrem fächerübergreifenden Medienkonzept auf Platz zwei. Den dritten Platz teilten sich das Saarpfalz-Gymnasium Homburg und das Theodor-Heuss-Gymnasium Sulzbach.

Insgesamt hatten neun Schulen - zwei Grundschulen, eine Berufsschule, zwei Gesamtschulen und vier Gymnasien - ihre Beiträge zum Wettbewerb eingereicht.


ECDL-Vereinbarung erneuert

Das Saarpfalz-Gymnasium war am 23. August 2011 Gastgeber einer wichtigen Informatik-Veranstaltung: Der ECDL - Vertrag (European Computer Driving Licence) für das Saarland wurde um weitere drei Jahre verlängert. So darf weiterhin an öffentlichen saarländischen Schulen der europäische Computerführerschein abgenommen werden.
Bildquelle: DLGI
Zu dieser Veranstaltung waren einige prominente Gäste geladen, u.a. der Staatssekretär Stephan Körner und der Geschäftsführer der DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik), Thomas Michel, sowie Dr. Hartmut Sommer (Testleiter der DLGI). Schulleiter Dr. Jürgen Helwig begrüßte die Gäste und berichtete ausführlich von den Erfolgen des Saarpfalz-Gymnasiums (kurz: SPG) durch den Bereich Informatik, fand jedoch auch kritische Worte bezüglich der Unterstützung des Landes für diesen Bereich. Darauf folgte eine Rede des Staatssekretärs, in der er die Modellschule, das SPG, ausdrücklich lobte.

Schulversuch: Fördern statt Sitzenbleiben

Das SPG hat sich zur Teilnahme an diesem Projekt entschlossen, da es unserer Meinung nach wertvolle Möglichkeiten enthält, die wir nutzen wollen.

An unserer Schule ist die Quote der Nichtversetzten in Klasse 5 und 6 extrem niedrig. Das wird sich auch im kommenden Jahr kaum ändern, da wir sehr wenige nicht empfohlene Kinder haben und die Grundschulempfehlung im Regelfall eine verlässliche Aussage über den erfolgreichen Besuch eines Gymnasiums darstellt.

Das Programm ist insofern interessant, als es uns erlaubt, schwächere Schüler zusätzlich mit Förderstunden zu stützen - eine grundsätzlich gute Lösung, die im Übrigen auch stärkeren Schülern zu Gute kommt, da der Unterricht helfend begleitet wird und so mehr Zeit für alle Schüler übrig bleibt.


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