Biber-Woche und Känguru-Wettbewerb: Saarpfalz-Gymnasium tierisch gut
Die Schülerinnen und Schüler des Fachbereiches Informatik schwimmen auf einer tierischen Welle des Erfolgs.
In zwei europaweiten Wettbewerben ist es Schülern/Schülerinnen des Saarpflaz-Gymnasiums unter der Anleitung der Informatiklehrer Herr Bergau und Herr Wagner gelungen, bundesweit vordere Plätze zu belegen und die Ausnahmestellung des SPG in Informatik zu unterstreichen. Die gezielte Informatikausrichtung im Gesamtkonzept der Schule zeigt positive Auswirkungen für alle Schüler von Klassenstufe 5 bis 12/13, die sich besonders im Schulpreis des Biberwettbewerbs widerspiegelt der nur durch die gesammte Schulgemeinschaft zu erringen war.
Eine ganze Schule bibert! 812 von 816 Schülern und Schülerinnen absolvierten den Biber-Test im Zeitraum vom 10. bis 14. November. Und nun ist es endlich soweit: Nach der unendlich lang erscheinenden Wartezeit sind die Ergebnisse der biber-Woche bekanntgegeben worden. Unser Ergebnis kann sich sehen lassen! Das SPG schaffte einen neuen Rekord: Die meisten Schüler einer konnte bisher ein Gymnasium aus Dresden mit 389 Teilnehmern stellen, doch die Schüler des SPG konnten locker dagegen halten und den Rekord brechen! Dabei schafften es 9 Schüler sogar, die volle Punktzahl zu erreichen.
Das herausragende Engagement der Schule wird mit einem Preisgeld in Höhe von 300 Euro gewürdigt. Der genannte Betrag soll für die Verbesserung der Informatik-Ausstattung des SPG verwendet werden. Hierfür kann sich die Informatikabeilung beispielsweise neue Software oder Hardware, Bücher zum Thema Informatik oder auch Computerzubehör zulegen.
Trotz gutdurchplantem Wochenplan gab es einige Schwirigkeiten. "Der Server war überlastet. Wir haben gebangt, wussten nicht, ob wir überhaupt alle Schüler durchbekommen." sagten die Informatiklehrer Michael Bergau und Axel Wagner, welche den Wettbewerb mit ihren AG´s planten und organisierten. Deswegen gab es für betroffene Schüler eine ganze Woche Verlängerung. Somit war es kein Problem, alle Klassen eine erfolgreiche Teilnahme zu ermöglichen. Pro Stunde konnte exakt eine Klasse, aufgeteilt auf 3 verschiedene Computerräume, den Test unter Aufsicht von Informatiklehrern, und Schülern der Informatik-Kurse bzw. Informatik-Klassen absolvieren.
Beim Biber-Wettbewerb handelt es sich um einen Logiktest mit Aufgaben zum Knobeln und Denken mit informatischen und mathematischen Inhalten, der das allgemeine logische Verständnis fördern soll. Angesetzt ist der Test für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13, wobei der Test in drei Altersstufen gegliedertwird. Innerhalb von 40 Minuten sollen 18 Aufgaben (6 einfache, 6 mittelschwere, 6 schwere Aufgaben) von den Teilnahmern gelöst werden. Der "Test" soll vor allem bei jüngeren Schülern das Interesse wecken und zeigen, dass Informatik wenig mit monotonem Arbeiten zu tun, sondern voller Herausforderungen steckt, die man nur mit Köpfchen lösen kann.
Als besondern Anreiz gibt es Urkunden für alle Schüler, Koordinatoren und Schulen. Außerdem werden attraktive Sachpreise für die besten Teilnehmenden der verschiedenen Alterstufen im Gseammtwert von 2000 Euro vergeben.
Der Kängurutest hingegen, welcher im Vorfeld stattfand, ist rein mathematischer Wissenstest, bei dem das logische Denkvermögen gefordert war. Es handelt um einen Mutiple-Choice-Wettbewerb für die Klassenstufen 3 bis 13. Die Teilnehmer hatten 75 Minuten zeit um je 30 Aufgaben in 5 Kategorien zu lösen. Ebenso wie beim Biberwettbewerb wurde der Test unter Beaufsichtigung einer Lehrkraft durchgeführt.
Auch hier staubten Schüler, vor allem Schülerinnen des SPG tolle Preise ab: Neben einer Teilnahmeurkunde gab es für jeden Teilnehmer ein Logikspiel.
Kristin Pfaff aus der Klasse 9c hatte den weitesten Kängurusprung, das heißt, dass sie die meisten schwierigen Aufgaben hintereinander richtig gelöst hatte. Almut Neuberger aus der 7d schaffte es soger, bundesweit 2. zu werden. Zur Belohnug gab es für die beiden tolle Sachpreise und eine gesonderte Auszeichnung.
Ziel der beiden Wettbewerbe war es allerdings nicht nur das gute Abschneiden und "Sich-Selbst-Prüfen", die Wettbewereb sollten vor allem die slebstständige Arbeit der Schüler fördern.



