Preis für die neue Homepage des Kulturparks Bliesbrück-Reinheim
(Artikel aus der SZ, November 2003)
Für das Homburger Saarpfalz-Gymnasium hat es sich jetzt ausgezahlt, dass es besonders viel in den Informatik-Unterricht investiert. Die Internet AG hat einen bundesweit begehrten Preis bekommen.
Großer Erfolg für das Saarpfalz-Gymnasium Homburg! Die Internet AG hat beim Wettbewerb "Schüler als ComputerLotsen" des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und der Stiftung Industrieforschung in der Sparte "Multimedia-Projekte" den zweiten Platz belegt (wir berichteten).
Für die Erstellung einer professionellen und graphisch ansprechenden Homepage über das Thema "Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim" gab es für die Schüler bei der Preisverleihung in der Deutschen Bibliothek in Frankfurt einen Geldpreis von 1500 Euro.
Teilgenommen hatten Schüler der Jahrgangsstufen acht bis zwölf aus 23 Schulen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Thüringen und dem Saarland. Der Schulleiter des Homburger Saarpfalz-Gymnasiums, Dr. Jürgen Helwig, sieht sich mit diesem Erfolg bestätigt: "Dies zeigt, dass wir der Informatik an unserer Schule einen hohen Stellenwert einräumen. Sie ist eine besondere Ausprägung des Schulprofils." Er lobt die hervorragende Zusammenarbeit der Schule mit dem Saarpfalz-Kreis und findet es toll, dass sich ältere Schüler bereit finden, ihr Wissen an jüngere Schüler weiterzugeben. Darüber hinaus hätten die Schüler etwas getan, "was nachher auch gebraucht wird". Das Konzept des Wettbewerbsbeitrages sah vor, eine externe Firma beziehungsweise Institution zu finden, für die eine Website zu erstellen war. Zudem sollte eine Gruppe erfahrener Schüler, so genannte "ComputerLotsen", den jüngeren Schülern, gelotste Schüler genannt, bei der Arbeit anleiten und unterstützen, damit diese den Umgang mit den Webtechnologien - möglichst ohne Lehrer - erlernen, so Axel Wagner vom Fachbereich Informatik des Saarpfalz-Gymnasiums.
Als ComputerLotsen fungierten Christian Kopp, Julian Klein, Thomas Jakoby und Christian Schwitzgebel. Sie übernahmen gemeinsam mit den gelotsten Schülern Alexander Kabanow, Marco Dienst, Max Grummel, Robin Wagner, Tobias Niepagen, Sebastian Braun und Jonas Wagner die Aufgabe, einen "Abnehmer" für einen Webauftritt zu finden. Da traf es sich gut, dass der Saarpfalz-Kreis als Mitträger des Europäischen Kulturparks (EKP) Bliesbruck-Reinheim seinen Webauftritt ohnehin neu gestalten wollte. Nachdem die Internet AG EKP-Geschäftsführer Gerhard Klein mit ihrem Vorschlag, eine neue und dazu noch kostenlose Website zu erstellen, überzeugt hatte, konnte das Projekt beginnen. "Wir fanden neben dem ausgesetzten Preisgeld auch das Konzept des Wettbewerbes attraktiv", beschrieb Christian Kopp, von seinen Kollegen als "Chef" bezeichnet, den Grund für die Teilnahme. Viel Wert hat die Gruppe auf Grafik und Design gelegt. Das Design der Seiten wurde ausschließlich von den Schülern entworfen: "Wir wollten eine sinnvolle Aufgliederung schaffen. Das Design entspricht der Corporate Identity, dem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit, des Kulturparks", so Alexander Kabanow. Auch Max Grummel sagt, dass er viele Erkenntnisse, gerade was Bildbearbeitung angeht, auch im privaten Bereich nutzen kann. Zu bewundern ist die von der Internet AG des Saarpfalz-Gymnasiums neu gestaltete Website des Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim unter www.kulturpark-online.de

Foto: (C) SPG; Die Internet-AG des SPG in Frankfurt
mit AG-Leiter Axel Wagner
Die Bewertung der Jury
„Entstanden ist eine professionell getextete und ansprechend graphische gestaltete Homepage des Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim. Es handelt sich um ein Produkt, das durchdacht strukturiert und gut einsetzbar ist. Die Website zeichnet sich durch einen hohen Informationsgehalt aus und verfügt über eine umfassende Linksammlung. Zwischen den Projektpartnern erfolgte eine intensive Abstimmung und rechtliche Absicherung. Zudem sind die besondere Vermittlungskompetenz der Computerlotsen, ihr Zeitmanagement und die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Altersgruppen hervorzuheben.“



