Geräteturner des Saarpfalz-Gymnasiums fahren nach Berlin
Mannschaft des Saarpfalz-Gymnasiums Homburg erturnt Landessieg bei „Jugend trainiert für Olympia“
Erstmals in diesem Jahr wurden die Wettbewerbe des Geräteturnens in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 1997 – 1999) nach neuem Konzept ausgetragen. Mannschaften aus dem ganzen Saarland kämpften um die heißbegehrten Fahrkarten nach Berlin.
Die Konkurrenz war groß, insbesondere, weil es nicht nur auf die turnerischen Qualitäten ankam. Die Turner und Turnerinnen mussten ihre Vielseitigkeit nicht nur an verschiedenen Geräten beweisen, es galt auch im Staffellauf, Stangenklettern und Standweitsprung die anderen Mannschaften zu übertreffen.
Die gemischte Mannschaft des Saarpfalz- Gymnasiums, unter der Leitung von Sylvia Thommes, zeigte, dass sie bestens vorbereitet war. So belegten die Turner und Turnerinnen in beiden Gerätebahnen bestehend aus Boden, Sprung, Balken, Parallelbarren und Reck den ersten Platz und dominierten mit hervorragenden Leistungen den Wettbewerb. Lucas Sefrin beeindruckte die Kampfrichter mir einer bravourösen Leistung so, dass er die insgesamt nur zweimal vergebene Höchstpunktzahl von 18 Punkten erhielt.
Danach galt es im Synchronturnen die Einheit der Mannschaft unter Beweis zu stellen. Alle Mannschaftsmitglieder mussten absolut synchron verschiedenen Übungsteile turnen. Wir passen zusammen! war das Ergebnis, denn es gab auch hier nur einen halben Fehlerpunkt Abzug. Richtig überzeugen konnten wir das Kampfgericht aber mit den perfekten Partnerturnen: Lea Zinnecker und Lucas Sefrin turnten elegant eine Übung aus Bogengang, Rad und Flugrolle; Laura Kosmalla und Angelina Kronenbürger setzen noch eine Schwierigkeitsstufe drauf und zeigten eine spektakuläre Synchronübung aus Radwende, Flick-Flack, Salto rückwärts, was für die meisten Menschen schon alleine undenkbar ist.
Richtig spannend wurde es dann bei den Staffelläufen und dem Stangenklettern, denn hier galt es das gute Niveau gegenüber den Nächstplazierten zu halten. Von der eigenen Mannschaft kräftig angefeuert, haben sich alle nochmal ‚ ins Zeug gelegt‘.
‚Gebangt, ob es reichen wird, haben wir bis zum Ende‘, so Cara Thiel, ‚ aber jetzt sind wir natürlich richtig stolz, dass wir nach Berlin fahren dürfen‘.
Die betreuende Sportlehrerin Sylvia Thommes war beeindruckt vom großen Engagement beim Training und den hervorragenden Leistungen aller Athleten.
S. Thommes: ‚Dass die Mannschaft gut ist, wusste ich ja, aber dass wir es gleich bei unserem ersten Auftritt bis ins Finale nach Berlin schaffen, daran hat wohl keiner ernsthaft geglaubt. Umso größer ist jetzt die Motivation, weiterhin fleißig zu trainieren, um auch dort vorne mit dabei zu sein. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle allen Trainern und Trainerinnen der Homburger Turnvereine, die die Jungen und Mädchen über viele Jahre zu diesem Leistungsniveau gebracht haben, was für das gute Abschneiden in der Breite der Disziplinen einen entscheidenden Einfluss hatte.



